


Merkmal des Triathlons ist das unmittelbare Aufeinanderfolgen der
drei unterschiedlichen Disziplinen und der damit verbundenen
Umstellung der Muskulatur auf die jeweilige Disziplin. Besonders der
Lauf nach dem Radfahren ist dabei der vermeintlich schwierigste
Teil, da beim Laufen auf die durch das Radfahren bereits ermüdete
Beinmuskulatur zurückgegriffen werden muss. Gute Triathleten
zeichnen sich dadurch aus, die Übergänge zwischen den einzelnen
Disziplinen so kurz wie möglich zu halten und so schnell wie möglich
den Körper auf die neue Belastung einzustellen. Dazu gibt es
spezielle Trainingsformen wie zum Beispiel das Koppeltraining, also
die wiederholte Abfolge aus meist Radfahren und Laufen, sowie dem
Wechseltraining (Wechseln der Utensilien).
Einen Triathlon zu absolvieren stellt für viele Breitensportler eine
große Herausforderung dar und kann durchaus mit einer erfolgreichen
Teilnahme an einem Marathon verglichen werden. Ohne ein
kontinuierliches Training aller drei Disziplinen und ein
zielgerichtetes Arbeiten an der persönlichen Ausdauer ist die
Bewältigung eines Triathlons schwierig und eventuell auch
gesundheitsgefährdend. Ähnlich dem Trainieren für einen Marathon
stellt genau dieses Training auf einen Triathlon und das
anschließende Ankommen im Ziel den Reiz für den
Einsteigertriathleten und den Fortgeschrittenen dar.
Spartenleiter
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